Muss man die Brille im Führerschein nachtragen?

Brille im Führerschein nachtragen lassen: das ist zu beachten

Wenn man irgendwann eine Brille benötigt, dann stellt sich vielen Autofahrern die Frage, ob man diese im Führerschein nachtragen muss oder nicht. Die Gesetzeslage ist eindeutig.

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Bekommt nach erst nach der bestandenen Führerscheinprüfung eine Brille beziehungsweise eine Sehhilfe verschrieben, muss diese nicht in die Fahrerlaubnis eingetragen werden. Nach dem Erwerb des Führerscheins muss nach der derzeitigen Gesetzeslage keine weitere Kontrolle der Sehkraft erfolgen. Das liegt allein im Ermessen des Autofahrers.

Sehtest eine Voraussetzung für den Erhalt der Fahrerlaubnis

Grundsätzlich ist ein bestandener Sehtest eine Voraussetzung für den Erhalt der Fahrerlaubnis. Das Ergebnis dieser Überprüfung muss mit allen anderen Unterlagen vor der Führerscheinprüfung eingereicht werden. Ob man einen solchen Sehtest besteht oder nicht, hängt von dem Visus, also der Sehkraft ab. Wenn der Visus mindestens 0,7 (das sind etwa 0,5 Dioptrien) beträgt, bekommt man die erforderliche Bescheinigung, um den Führerschein ohne Sehhilfe zu erhalten.

Eintrag im Führerschein

Reicht die Sehstärke nicht aus, muss der Prüfling eine Sehhilfe tragen – das können entweder eine Brille oder auch Kontaktlinsen sein. Allerdings erfolgt dann ein Vermerk im Führerschein unter der Schlüsselnummer 01 (Sehhilfe). Das zieht für den Lenker des Pkws die Pflicht nach sich, während des Autofahrens immer eine Sehhilfe zu tragen. Hat ein Brillenträger bei einer Polizeikontrolle keine Brille auf, so wird eine Ordnungsstrafe fällig.
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