Meistens geht es ohne

Fahren ohne Anhängerführerschein

Das Fahren mit Anhänger ist etwas völlig anderes als mit einem Auto allein. Die meisten Anhänger darf man ohne einen Anhängerführerschein fahren – egal ob Wohnwagen oder Gütertransporter.

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Vor der Fahrt mit einem Gespann aus Auto und Anhänger muss man prüfen, ob man den richtigen Führerschein hat. Ob Sie die Klasse B (den normalen Pkw-Führerschein); B 96 oder BE brauchen, hängt hauptsächlich von der Gesamtlast des Gespanns ab. Haben Sie den Führerschein schon vor ein paar Jahren gemacht, sind viele Anhänger quasi in der Fahrerlaubnis enthalten und auf dem Führerschein vermerkt.

Wenn das alles passt, helfen ein paar Grundregeln weiter.

1. Üben
Ein Anhänger verlängert das Auto. Gewöhnen Sie sich an die neuen Abmessungen. Außerdem ist das Rangieren mit Anhänger deutlich schwieriger. Kleinere Anhänger reagieren deutlich mehr auf Lenkeinschläge als große. Das Einschätzen der Abstände ist ebenfalls wichtig. Wenn Sie sich nicht sicher sind, steigen Sie aus und schauen selbst nach. Ein Anhänger verändert auch das Fahrverhalten des Autos, vor allem, wenn der Anhänger beladen ist. Also sollten Sie das Fahren eines Gespanns üben.
2. Richtig beladen
Ganz wichtig ist es, die schwersten Lasten direkt über die Achse des Anhängers zu platzieren. So erreichen Sie die beste Straßenlage und das Gewicht hilft auch beim Bremsen
3. Sichern Sie die Ladung ausreichend
Wenn Sie Güter transportieren, stellen Sie sicher, dass diese nicht verrutschen und dabei das ganze Gespann destabilisieren können. Fixieren Sie die Ladung also ausreichend. Das gilt auch bei einem Wohnwagen. Ziehen Sie ein Boot, beachten Sie, dass das Wasserfahrzeug leicht verrutschen kann.
4. Funktionen überprüfen
Wenn Sie den Anhänger angekuppelt haben, überprüfen Sie, ob die Verbindung vorschriftsmäßig hergestellt ist. Vor allem, wenn der Anhänger über Licht verfügt, sollten Sie checken, ob die Signale (Blinken etc.) richtig ankommen.
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