Führerschein neu machen

Was tun bei Entzug der Fahrerlaubnis?

Der Unterschied zwischen einem zeitlich begrenzenten Fahrverbot und dem Entzug der Fahrerlaubnis ist tiefgreifend.

Datum:
Während man bei einem Fahrverbot den Führerschein in der Regel nach einem definierten Zeitraum von maximal drei Monaten wieder zurückbekommt, ist beim Entzug der Fahrerlaubnis eine Sperrfrist von mindestens sechs Monaten einzuhalten.

Neubeantragung frühestens drei Monate vor Ablauf der Frist

Erst danach kann der Betroffene bei der zuständigen Führerscheinbehörde einen Antrag auf die Neuerteilung der Fahrerlaubnis stellen. Das ist frühestens drei Monate vor Ablauf der Sperrfrist möglich. Wenn die Frist abgelaufen ist, entscheidet die zuständige Behörde, ob eine neuerliche Fahrprüfung nötig ist. Aufbaukurse können allerdings bereits im Vorfeld helfen, diese Gefahr möglichst klein zu halten.

Die Behörde entscheidet

Wer eine oftmals angeordnete medizinisch psychologische Untersuchung (MPU) vermeiden will, muss mindestens zehn beziehungsweise 15 Jahre (je nach Frist) verstreichen lassen, bevor die Fahrerlaubnis erneut beantragt wird. Allerdings ist es nach diesem Zeitraum durchaus wahrscheinlich, dass die zuständige Behörde davon ausgeht, dass die theoretischen und praktischen Kenntnisse nicht mehr ausreichen, ein Fahrzeug sicher im Verkehr zu führen. In diesem Fall sind theoretische und praktische Führerscheinprüfung erneut abzulegen.