Soviel Drosseln ist beim Führerschein A2 erlaubt

Motorrad drosseln: Das ist zu beachten

Im Führerschein der Klasse A2 ist festgelegt, wie viel Leistung das zu fahrende Motorrad maximal haben darf. Deswegen drosseln manche Hersteller ihre Bikes, um die Leistungsgrenze zu erreichen.

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Mit dem Motorrad-Führerschein der Klasse A2 darf man Bikes bis maximal 35 kW/48 PS Leistung beziehungsweise einem Leistungsgewicht von bis 0,2 kW je Kilogramm fahren. Das bedeutet, dass die Maschine mindestens 175 Kilogramm wiegen muss.

Leistungsobergrenze beim Motorrad drosseln

Viele Biker wollen schon als Einsteiger ihr Traum-Motorrad fahren und lassen es auf die vom Gesetzgeber festgelegte Höchstleistung drosseln. Später, wenn der Führerschein der Klasse A geschafft ist, wird die Drosselung wieder entfernt und man kann die volle Kraft genießen.
Aber Achtung: Bei der Führerscheinklasse A2 gilt: Nur Motorräder mit einer maximalen Leistung von 70 kW dürfen als Grundlage für die Drosselung auf 35 kW dienen. Wenn das Ausgangs-Bike zu viel Power hat, ist die Reduktion der Leistung und das Führen dieser Maschinen mit der Fahrerlaubnis der Klasse A2 nicht erlaubt

Es gibt einen Bestandschutz

Allerdings gilt für einige Führerscheininhaber ein sogenannter Besitzstandschutz: Wer den Führerschein der Klasse A2 im Zeitraum zwischen dem 19. Januar 2013 und dem 26.12.2016 erworben hat, darf in Deutschland auch zukünftig gedrosselte Motorräder fahren, deren Ausgangsleistung über 70 kW liegt.
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