So lange braucht man für den Motorradführerschein

Motorradführerschein-Dauer: Das ist zu beachten

Wer den Motorradführerschein macht, will die Fahrerlaubnis möglichst schnell erwerben. Schließlich kostet jede Fahrstunde Geld und Zeit. Letztendlich entscheiden das Geschick und das Können des Prüflings, wie lange die Ausbildung dauert.

Datum:
Beim Motorradführerschein greifen die gleichen Mechanismen und ähnliche Vorschriften wie bei der Fahrerlaubnis der Klasse B (Pkw). In der Regel braucht man 20 bis 30 Fahrstunden, bis man zur Prüfung zugelassen wird. Der Ablauf gestaltet sich folgendermaßen.

Training auf dem Übungsplatz

In der Regel geht es vor den Fahrten auf öffentlichen Straßen auf den Übungsplatz, wo der Motorradführerschein-Anwärter die Beherrschung des Bikes anhand verschiedener Disziplinen erlernt, die auch Teil der praktischen Prüfung sind. Dazu gehören:
• Stopp and Go (Anfahren und Bremsen)
• Anfahren an einer Steigung
• Kreisfahrt (4,5 Meter Radius)
• Starkes Abbremsen aus etwa 50 km/h
• Slalomfahren mit Schrittgeschwindigkeit
• Ausweichen ohne Abbremsen
• Ausweichen nach Abbremsen
• Slalom mit einer Geschwindigkeit von rund 30 km/h (Parcours: 4 mal 7 Meter)
• Langer Slalom mit circa 30 km/h (Parcours: 3 x 9 Meter und anschließend 2 x 7 Meter)

Pflichtstunden sind vorgeschrieben

Hat der Fahrschüler nachgewiesen, dass er das Motorrad beherrscht, folgen die zwölf Pflichtstunden, die sich wie folgt zusammensetzen:
• 3 Stunden á 45 Minuten Nacht oder Dämmerung
• 5 Stunden á 45 Minuten Landstraße
• 4 Stunden á 45 Minuten Autobahn

Fehler werden ausgemerzt

Danach entscheidet das Können, wie lange die Ausbildung noch dauert, und wann man zur Prüfung zugelassen wird. Der Fahrlehrer analysiert anhand seiner Eindrücke die Schwächen des Führerscheinanwärters und merzt diese aus, bevor es zur Prüfung geht. Davon hängt auch die Dauer der Ausbildung ab.
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