Welche Konsequenzen drohen?

Auffahrunfall in der Probezeit

Welche Folgen hat ein Auffahrunfall in der Probezeit? Und wo ist der Unterschied zwischen A- und B-Vergehen? Wir klären auf.

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Ein Unfall ist niemals eine erfreuliche Sache, aber für Fahranfänger, die sich noch in der Probezeit befinden, kann er besonders unangenehme Folgen haben. Welche Konsequenzen drohen, hängt von der Art des Verstoßes ab, die zu der Kollision geführt hat.

Unfallgrund definiert die Konsequenzen

Wer einem anderen Auto ohne eine Geschwindigkeitsübertretung auffährt, muss mit einem Bußgeld von 35 Euro rechnen. Zusätzliche Punkte oder eine Probezeitverlängerung gibt es nicht. Waren Sie mit mehr als 20 km/h über der vorgeschriebenen Geschwindigkeit unterwegs, handelt es sich um ein A-Vergehen und die Probezeit verlängert sich um zwei Jahre. Außerdem ist ein Aufbauseminar zu absolvieren.

Vorsicht bei A-Verstößen

Der Führerschein wird auch dann kassiert, wenn Sie während der verlängerten Probezeit zwei A-Verstöße oder vier B-Verstöße begehen. Was ein A- und was ein B-Verstoß ist, regelt der Bußgeldkatalog. Unter die Kategorie der B-Verstöße fallen Vergehen, wie Falschparken, Telefonieren am Steuer oder Fahren mit abgefahrenen Reifen. A-Verstöße sind da schon schwerwiegender: Fahren unter Alkoholeinfluss, Unfallflucht, Missachten der Vorfahrt, zu geringer Abstand oder bei Rot über die Ampel.
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