Das kann teuer werden

Begleitetes Fahren: geblitzt

Wenn man in der Probezeit zu schnell unterwegs ist und geblitzt wird, ist der Führerschein nicht automatisch in Gefahr. Doch wie genau sieht es aus, wenn man beim begleiteten Fahren geblitzt wird?

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Seit ein paar Jahren kann man seinen Führerschein bereits mit 17 Jahren ablegen und mit einer Begleitperson Auto fahren. Dieser Begleiter muss verschiedene Voraussetzungen erfüllen, um mitfahren zu können. Generell gilt in Deutschland eine Probezeit von zwei Jahren. Wer seinen Führerschein daher schon mit 17 Jahren im Rahmen des Programms für begleitetes Fahren bekommt, beginnt auch seine Probezeit mit Erteilung des Führerscheins mit 17 Jahren.
Wer während der Probezeit zwei sogenannte B-Verstöße und einen A-Verstoß begeht, verlängert seine Probezeit um zwei Jahre. Außerdem ist das Besuchen eines Aufbauseminars vorgeschrieben. Erfüllt man diese Auflagen, wird die Fahrerlaubnis nicht eingezogen. Wenn Sie während der Probezeit mit mehr als 20 km/h über der vorgeschriebenen Geschwindigkeit geblitzt werden, verlängert sich die Probezeit um zwei Jahre. Sind Sie mit weniger als 20 km/h zu viel unterwegs, wird die Probezeit nicht verlängert.

Vorsicht bei A-Verstößen

Wenn Sie während der verlängerten Probezeit zwei A-Verstöße oder vier B-Verstöße begangen haben, ist der Führerschein weg. Was ein A- und was ein B-Verstoß ist, regelt der Bußgeldkatalog. Unter die Kategorie der B-Verstöße fallen Vergehen wie Falschparken, Telefonieren am Steuer oder Fahren mit abgefahrenen Reifen. A-Verstöße sind Fahren unter Alkoholeinfluss, Unfallflucht oder Rotlichtverstöße.
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