Das wird teuer

Fahren ohne Fahrerlaubnis: Strafe für Wiederholungstäter

Fahren oder Fahrerlaubnis ist streng verboten. Wer erwischt wird, muss mit empfindlichen Strafen rechnen; besonders unangenehm wird es für Wiederholungstäter.

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Wer ein Fahrverbot aufgrund eines Vergehens wie etwa Alkohol am Steuer auferlegt bekommen hat oder noch nie einen Führerschein besessen hat aber trotzdem Auto fährt, begeht nach § 21 Absatz 1 des Straßenverkehrsgesetzes (StVG) eine Straftat und kann dafür mit einjähriger Haftbestraft werden. Normalerweise urteilen Gerichte bei Ersttätern milde und setzen lediglich sechs Monate Freiheitsstrafe (meistens als Bewährung) oder eine Geldstrafe von maximal 180 Tagessätzen an. Wird man am Steuer von Roller, Motorrad oder Auto jedoch ein zweites Mal ohne gültigen Führerschein erwischt, fällt die Strafe deutlich härter aus.
Fahren ohne Führerschein ist kein Kavaliersdelikt
Wer ohne Fahrerlaubnis fährt, stellt nach Ansicht des Gesetzgebers immer eine Bedrohung für die anderen Verkehrsteilnehmer dar. Entweder weil er nie einen Führerschein besessen hat oder weil er sich wissentlich über ein geltendes Verbot hinweggesetzt hat. Dementsprechend begeht der Fahrzeugführer eine Straftat – egal, ob er Motorroller, Motorrad oder Auto bewegt hat.

Zehn Euro Strafe

Deutlich glimpflicher kommt weg, wer seinen Führerschein oder die Fahrerlaubnis daheim hat liegen lassen. Denn außer einer Zusatzstrafe von zehn Euro, weil man das nötige Dokument nicht mitführt, und der Auflage, den Führerschein bei einer Polizeibehörde vorzuzeigen, passiert nichts weiter.
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