Empfindliche Strafe

Fahren ohne Zulassung

Wer ein Auto im öffentlichen Straßenverkehr bewegen möchte, muss es vorher anmelden. Ohne eine gültige Zulassung drohen empfindliche Strafen.

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Ein Verstoß gegen die geltende Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) kostet 70 Euro und wird zudem mit einem Punkt in Flensburg bestraft. Es gibt jedoch aus Ausnahmen: Wenn man den Wagen zum TÜV fahren will, sieht der Gesetzgeber die Verwendung eines sogenannten Kurzzeitkennzeichens vor, das bis zu fünf Tage gültig ist.

Ausnahme: Fahrt zum TÜV

Wer an seinem Auto bereits Kennzeichen hat und keine gültige Zulassung, kann zum TÜV oder zur nächstgelegenen Werkstatt fahren, um dort eine Hauptuntersuchung durchführen zu lassen. Voraussetzung dafür ist jedoch ein gültiger Versicherungsschutz und dass sich TÜV oder Werkstatt im Zulassungsbezirk befinden. Zusätzlich sollte man vorher mit der Versicherung Kontakt aufnahmen und diese über die Fahrt informieren, damit es später keine böse Überraschung bei einer etwaigen Schadensabwicklung gibt.

TÜV überzogen

Wird ein Fahrzeug nicht fristgerecht zur Zwischen- oder Hauptuntersuchung bei TÜV oder Dekra vorgestellt, übt sich der Gesetzgeber acht Wochen lang in Geduld. Danach sind 15 Euro Bußgeld fällig, so lange ein Zeitraum von bis zu vier Monaten nicht überschritten wird.
Wer innerhalb von acht Monaten Hauptuntersuchung kommt, ist mit 25 Euro Bußgeld dabei. Größere Terminversäumnisse werden mit 40 Euro und zwei Punkten in Flensburg abgestraft. Wer mehr als zwei und weniger als acht Monate zu spät zur Abgasuntersuchung kommt, hat 15 Euro zu entrichten. Danach werden 40 Euro fällig, zusätzlich gibt es einen Punkt in Flensburger. Wer sein Auto nach Aufforderung zur Mängelbeseitigung nicht fristgerecht wieder bei den Prüfern vorstellt, wird nochmals mit 15 Euro belangt.
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