Das darf man beim Hochzeitskorso und das nicht

Hochzeitskorso: Was ist erlaubt?

Wer einen Hochzeitskorso formiert, unterliegt genauso der Straßenverkehrsordnung, wie die anderen Verkehrsteilnehmer. Auch wenn die Polizei bei manchen Verstößen ein Auge zudrückt, drohen Strafen und sogar Punkte.

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Mit einem Hochzeitskorso durch die Stadt oder sogar über die Autobahn zu fahren, gehört bei manchen Eheschließungen schon zum Feierritual. Allerdings gefährdet man damit den Verkehr und riskiert Punkte. Wenn man zum Beispiel mehr Personen in einem Auto mitführt als zugelassen sind, wird das mit 25 Euro Strafe geahndet. Wenn man dabei zusätzlich die Verkehrssicherheit beeinträchtigt – etwa, wenn der Fahrer nicht mehr in ausreichendem Maße aus dem Auto heraus den Verkehr beobachten kann – werden 80 Euro plus ein Punkt daraus.

Polizei drückt oft ein Auge zu

Auch das unnötige Hupen (je nach Vergehen 5 bis 10 Euro), das Fahren mit dauerhaft angeschalteter Warnblinkanlage (5 Euro) oder das ständige Hin- und Herfahren (20 Euro) und das Unterschreiten des Mindestabstands bei einer Geschwindigkeit von weniger als 80 km/h (25 Euro) verboten, aber die Polizei drückt in der Regel ein Auge zu. Wichtig ist auch hier, dass man das Ganze mit Augenmaß betreibt und es nicht übertreibt.

Wer sich an die Verkehrsregeln hält, ist auf der sicheren Seite

Gegen eine Kolonne, die den Verkehr nicht behindert oder zum Erliegen bringt, dabei noch mit genügend Abstand unterwegs ist, und nicht mit Dauerhupen eine Lärmbelästigung erzeugt, ist ohnehin nichts einzuwenden. Sie ist jedoch anzumelden, wenn es eine besonders große Anzahl von Fahrzeugen sind.
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