Zu schnell unterwegs

Innerorts geblitzt mit 70

Wer mit überhöhter Geschwindigkeit geblitzt wird, muss zahlen. Wer innerorts bei erlaubten 50 mit 70 km/h erwischt wird, muss nicht viel befürchten.

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Egal ob es sich bei dem Gerät zur Geschwindigkeitsmessung um eine Laserpistole, ein Radargerät oder eine Kamera handelt, ist die Toleranz gesetzlich geregelt. Unter Tempo 100 wird dem Verkehrssünder eine Toleranz von drei km/h von der gemessenen Geschwindigkeit abgezogen. Wer bei erlaubten 50 km/h mit 20 km/h zu schnell unterwegs war, muss 35 Euro bezahlen, wobei es nach wie vor keine Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei gibt. Außerorts reduziert sich das Verwarnungsgeld auf 30 Euro.

Wiederholungstäter

Wer innerhalb eines Jahres zum wiederholten Mal mit überhöhter Geschwindigkeit im Straßenverkehr erwischt wird, gilt gemäß § 4 Absatz 2 Bußgeldkatalog-Verordnung (BKatV) als Wiederholungstäter. Unangenehm wird es jedoch erst dann, wenn man mit mehr als 25 km/h zu schnell erwischt wird, denn dann droht die verschärfte Haftung. War man in beiden Fällen mehr als 25 km/h zu fschnell, muss man seinen Führerschein einen Monat lang abgeben. Ist die Geschwindigkeitsüberschreitung so hoch, dass auch bei der Einzelübertretung ein Fahrverbot droht, verlängert sich der Entzug um einen weiteren Monat.

Wie schnell war man?

Da es bis 20 km/h zu schnell innerorts allein ein Bußgeld und keine Eintragung ins Verkehrsregister gibt, lohnt es nicht, dagegen vorzugehen. Anders sieht die Sache schon aus, wenn Sie schneller unterwegs waren. Denn neben den Punkten und der Strafzahlung droht unter Umständen bereits ein Fahrverbot (ab 31 km/h innerorts und 41 km/h außerorts).
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