Darauf müssen Sie achten

Parkscheibe einstellen

Auf vielen Parkflächen in Deutschland ist das Parken nur mit einer Parkscheibe gestattet. Wichtig ist, dass man die blaue Scheibe auch richtig einstellt.

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Parkscheibe einstellen
Wer sich auf einen Parkplatz stellt, auf dem Parkscheibenpflicht herrscht, muss die Parkscheibe unbedingt richtig einstellen. Geschieht das nicht, droht ein Bußgeld von mindestens zehn Euro. Die Regel, die der Gesetzgeber vorschreibt, ist ganz einfach: Da die Skala der Parkscheibe in halbstündige Einheiten unterteilt ist, muss die Schablone auf die folgende halbe Stunde der tatsächlichen Ankunftszeit gedreht werden: Das heißt, Sie bekommen im besten Fall sogar 29 Parkminuten geschenkt. Ein Beispiel: Stellen Sie Ihr Auto um 10:13 Uhr in einer Parkscheibenzone ab, drehen Sie die Scheibe auf 10:30 Uhr. Erst ab dann wird die Standzeit gemessen.

Achten Sie auf die Parkdauer

Allerdings sollten Sie spätestens zum Ende der vorgeschriebenen Zeit wieder wegfahren. Wie lange man stehenbleiben darf, ist auf einem Schild, das nahe der Parkzone steht, ersichtlich. Überzieht man die erlaubte Zeit, droht ein Bußgeld von ebenfalls mindestens zehn Euro. Ein Nachstellen der Parkscheibe ist ebenso wenig erlaubt, wie das Bewegen des Autos in der Parklücke, um den Anschein zu erwecken, Sie wären kurzzeitig weggefahren. Wenn Sie wieder auf dem gleichen Platz parken wollen, müssen Sie "einmal um den Block" fahren, um anderen Autofahrern eine realistische Chance zum Parken auf der frei gewordenen Parkfläche zu geben.

Zettel ersetzt Parkscheibe nicht

Auch verboten ist, die Parkscheibe zwischen zwei Strichen zu justieren; im oben angeführten Beispiel wäre das 10:15 Uhr. Auch das Schreiben eines Zettels wird nicht Parkscheiben-Esatz anerkannt. Wichtig: Die Parkscheibe in Deutschland ist immer blau. Scheiben in anderen Farben sind nicht erlaubt.
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