Diese Strafen drohen bei Fahren mit defekter Beleuchtung

Rücklicht kaputt: diese Strafe droht

Wer mit einem defekten Rücklicht unterwegs ist, dem droht ein Bußgeld bis zu einer Höhe von 35 Euro. Wie hoch die Strafe ausfällt, hängt auch von den Umständen ab.

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Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Dieser bekannte Grundsatz gilt auch bei einem defekten Rücklicht am Auto. Wenn man Glück hat, weist die Polizei auf den Defekt in der Heckbeleuchtung mit dem freundlichen Hinweis hin, dass dieser schnellstmöglich repariert werden muss.

Ein Bußgeld droht

Wenn es die Ordnungshüter jedoch ganz genau nehmen, dann verhängen sie nach § 17 der Straßenverkehrsordnung (StVO) ein Bußgeld von 20 Euro (Fahrzeug mit defekter Beleuchtung gefahren). Teurer wird es, wenn man aufgrund des defekten Rücklichts andere Verkehrsteilnehmer gefährdet (25 Euro) oder sogar einen Unfall verursacht (35 Euro).
Die Strafen in der Übersicht:
- Fahrzeug mit defekter Beleuchtung gefahren: 20 Euro
- Bei schlechter Sicht oder Dunkelheit ohne Beleuchtung gefahren: 20 Euro
- Bei schlechter Sicht oder Dunkelheit ohne Beleuchtung gefahren (mit Gefährdung): 25 Euro
- Bei schlechter Sicht oder Dunkelheit ohne Beleuchtung gefahren (mit Unfall): 35 Euro
Da die Rückleuchte ein sicherheitsrelevantes Bauteil eines Fahrzeugs ist, sollte man diese regelmäßig selbst überprüfen, um diese Strafen zu vermeiden.
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