Fahranfänger

Unfall in der Probezeit: Diese Strafen drohen

Baut man einen Autounfall, ist das immer ärgerlich. Besonders als Führerschein-Frischling. Diese Strafen drohen bei einem Unfall in der Probezeit!

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Ein Unfall ist niemals eine erfreuliche Sache, aber für Fahranfänger, die sich noch in der Probezeit befinden, kann ein Zusammenstoß unangenehme Folgen haben. Welche Konsequenzen der Unfall hat, hängt von der Art des Verstoßes ab, der zur Kollision geführt hat.

Unfall in der Probezeit: Grund des Unfalls definiert die Folgen

Wer mit mehr als 20 km/h über der vorgeschriebenen Geschwindigkeit unterwegs war, begeht ein A-Vergehen, und die Probezeit wird um zwei Jahre verlängert. Außerdem ist ein Aufbauseminar zu absolvieren. Andere A-Vergehen sind zum Beispiel das Missachten der Vorfahrt oder ein zu geringer Abstand. Wer dagegen mit weniger als 20 km/h zu viel unterwegs war, bekommt keine Verlängerung der Probezeit.
Besonders gefährlich wird es, wenn man während der verlängerten Probezeit zwei A-Verstöße oder vier B-Verstöße begeht – dann ist der Führerschein weg. Was letztlich ein A- und was ein B-Verstoß ist, regelt der Bußgeldkatalog. Unter die Kategorie der B-Verstöße fallen Vergehen, wie Falschparken, Telefonieren am Steuer oder Fahren mit abgefahrenen Reifen. A-Verstöße sind da schon schwerwiegender: Fahren unter Alkoholeinfluss, Unfallflucht oder bei Rot über die Ampel.