Verkehrsregeln

Was ändert sich durch das Mitführen eines Wohnanhängers?

Was ändert sich durch das Mitführen eines Wohnanhängers? Eine beliebte Frage aus dem Fragenkatalog der theoretischen Führerscheinprüfung. Doch worauf muss man nun aufpassen, wenn man einen Wohnwagen mit sich führt? Hier gibt es die Antwort!

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Fahrschüler, die auf die theoretische Prüfung pauken, kennen die Frage nur zu gut: "Was ändert sich beim Mitführen eines Wohnanhängers?" Die richtigen Antworten lauten: "Der Überholweg wird wesentlich länger“ und "hastige Lenkbewegungen erhöhen die Schleudergefahr“. Die zweite Antwort weist schon auf viele Gefahren hin, die sich beim Fahren mit einem Wohnwagen ergeben.

Was ändert sich durch das Mitführen eines Wohnanhängers?

Mit einem Anhänger verhält sich jeder Pkw anders. Das geht schon beim Rangieren los, das man am besten auf einem großen Parkplatz übt, ehe man die Urlaubsfahrt startet. Bei manchen Neuwagen gibt es mittlerweile Rangierassistenten, die diese Aufgabe deutlich erleichtern.
Beim Fahren ist das Gespann deutlich anfälliger für Seitenwind und Luftdruckänderungen, die durch entgegenkommende Lkw ausgelöst werden. Beim Fahren mit einem Wohnwagen gilt grundsätzlich: Mit Bedacht lenken, nicht am Volant reißen und proaktiv reagieren. Wenn der Anhänger in Bewegung gerät, gegenlenken, aber nicht hektisch, sondern eher mit feinen Bewegungen. Auch hier hilft die Technik bei einigen Neuwagen durch den Gespannassistenten, der bei Gefahrensituationen helfend eingreift. Auch das Fahren selbst verändert sich. In Kurven muss man weiter ausholen und das Beschleunigen fällt dem Pkw mit der Zusatzlast natürlich viel schwerer.

Zusatzspiegel sind auf jeden Fall Pflicht

Beim Fahren mit dem Wohnwagen muss der Fahrzeugführer stets die ganze Umgebung im Blick haben. Deswegen sind zusätzliche Außenspiegel vorgeschrieben, da mit den normalen Seitenspiegeln die Sicht nach hinten nicht ausreicht.