So alt dürfen Motorradreifen sein

Alter von Motorradreifen: Das ist zu beachten

Bei einem Motorrad spielt der Reifen eine ganz entscheidende Rolle. Denn die Traktion des Pneus ist eine entscheidende Kenngröße für die Sicherheit des Bikes.

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Ein gesetzlich festgelegtes Höchstalter, bei dem Motorradreifen zwingend gewechselt werden müssten, gibt es nicht. Dennoch sollte man bedenken, dass der Reifen zu einem großen Teil aus Kautschuk besteht. Dieser Material wird mit der Zeit hart und spröde. In der Regel sollte man die Reifen nach spätestens nach sieben Jahren wechseln.

Lagerung entscheidend

Voraussetzung ist, dass die Profiltiefe noch ausreicht. Denn sie ist, unabhängig vom Alter, ganz entscheidend für das Funktionieren der Pneus. Ist das Profil weniger als 1,6 Millimeter tief, müssen Sie den Reifen wechseln, egal, wie alt er ist. Wichtig ist die Lagerung des Pneus. Sie entscheidet, ob ein Reifen seine volle Leistungsfähigkeit länger entfalten kann. Am besten ist es, wenn die Reifen kühl, im Dunklen und trocken gelagert werden.

DOT-Nummer gibt Aufschluss

Wenn Sie einen unbenutzten Reifen kaufen, darf er höchstens drei Jahre alt sein, um noch als "neu" zu gelten. Sein Produktionsdatum ermitteln Sie schnell anhand der DOT-Nummer (DOT = Department of Transportation), die Sie auf der Flanke des Reifens finden. Die Zahl besteht aus vier Ziffern in einem Oval. Wenn dort "1217" steht, bedeutet das, dass der Reifen in der zwölften Kalenderwoche des Jahres 2017 produziert wurde.
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