Souverän um jede Ecke

Kurven fahren: So geht es mit dem Motorrad

Das Kurvenfahren ist für jeden Biker ein großer Spaßfaktor. Mit der richtigen Technik ist man nicht nur sicher, sondern auch schnell unterwegs.

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Beim Kurvenfahren mit dem Motorrad gilt: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, wohl aber vom Bike. Deswegen ist es vernünftig, sich langsam an höhere Geschwindigkeiten heranzutasten und dabei immer wieder die Basiselemente einer Kurvenfahrt zu beachten. Das bedeutet: anbremsen, herunterschalten einlenken, Scheitelpunkt treffen und mit progressiv öffnendem Gaszug kontrolliert wieder herausbeschleunigen. Wer es dabei übertreibt, rutscht mit dem Hinterreifen weg oder steigt über den Lenker ab.

Blickführung entscheidend

Ganz wichtig bei der Kurvenfahrt ist die Blickführung. Denn sie bestimmt, wohin die Maschine fährt. Also Kopf bei der Rechtskurve weit nach rechts und bei der Linkskurve nach links drehen. Wichtig ist es zudem, auch in der Schräglage den Kopf gerade zu halten. Außerdem sollte man darauf achten, immer auf seiner Seite der Straße zu bleiben. Auch wenn man von außen in die Kurve einbiegt und nach außen wieder herausbeschleunigt, muss zwingend ein Sicherheitsabstand zur anderen Fahrspur eingehalten.

Zwei Techniken beim Kurven fahren mit dem Motorrad

Beim Kurvenfahren selbst unterscheidet man zwischen zwei elementaren Techniken: legen und drücken. Beim Drücken bleibt man mit dem Körper aufrecht und drückt das Motorrad mit den Armen in die Schräglage. Diese Technik wird vor allem bei langsamen und engen Kurven verwendet. Bei hohen Geschwindigkeiten legt man sich in die Kurve. Wahre Könner spielen so souverän mit dem Gas, dass sie wie auf Schienen um die Ecke carven.
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