Nicht unter 1,6 Millimeter

Die Mindestprofiltiefe beim Motorrad

Die Reifen gehören zu den wichtigsten Teilen am Motorrad. Entsprechend viel Beachtung sollte man daher dem Zustand der beiden Räder schenken. Die Mindestprofiltiefe sollte auch auf dem Zweirad nicht unterschritten werden.

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Die Reifen sind auf einem Motorrad noch wichtiger als auf einem Auto. Sie übertragen die Kraft, sorgen für entsprechende Verzögerung und für die Verbindung vom Motorrad zur Straße. Daher sollte man auf seine Pneus besonders aufmerksam achten.

Regelmäßige Kontrolle

Dabei geht es nicht nur darum, dass die Reifen nicht zu alt und damit porös werden, sondern auch über ein ausreichendes Profil verfügen. In der Regel sollte man die Reifen unabhängig von der Profiltiefe nach spätestens sechs Jahren wechseln. Voraussetzung dafür ist, dass die Profiltiefe ausreicht und die Reifen nicht ungleichmäßig abgefahren sind. Denn die Profiltiefe ist, unabhängig vom Alter, ganz entscheidend für die korrekte Funktion der Pneus. Ist das Profil weniger als 1,6 Millimeter tief, müssen Sie den Reifen wechseln - egal, wie alt er ist. Zudem muss man eben auch noch darauf achten, dass die Reifen des Motorrads gleichmäßig abgefahren sind. Doch eigentlich ist die Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern ein bisschen wenig: Schon bei einer Profiltiefe von unter 2 Millimetern steigt die Gefahr des Aquaplanings. Gleiches gilt für die Mindestprofiltiefe von Kleinkrafträdern: Die vorschriebene Profiltiefe von einem Millimeter ist bei Nässe eigentlich viel zu wenig.