Kraftrad abmelden

Motorrad abmelden – das ist zu beachten

Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, schicken viele ihre Maschine in den Winterschlaf. Wer sein Motorrad abmelden will, braucht dafür einige Unterlagen. Wir sagen Ihnen, was Sie mitnehmen müssen, damit der Gang zum Amt nicht umsonst ist.

Datum:
Wenn Sie Ihr Motorrad abmelden, können Sie es bis zu sieben Jahren lang außer Betrieb setzen. Bei der Abmeldung ist es letztendlich egal, ob die Maschine ein deutsches oder ein ausländisches Kennzeichen hat. Außerdem können Sie Ihr (deutsches) Nummernschild reservieren lassen, manche Zulassungsstellen nehmen für diesen Service einen kleinen Obolus.

Folgende Unterlagen benötigen Sie:

  • Bei Verschrottung: Verwertungsnachweis (Diesen erhalten Sie vom Verwertungsbetrieb, bei dem Sie das Fahrzeug entsorgt haben.) Dies gilt nur bei einer Verschrottung innerhalb der Bundesrepublik Deutschland.
  • Kennzeichenschilder
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) ist nur bei Verlust der Zulassungsbescheinigung I vorzulegen
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein)
  • Gültigen Personalausweis oder Reisepass

Motorrad abmelden – auch online möglich

Wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind, können Sie ihr Fahrzeug online abmelden:
  • Sie brauchen einen Personalausweis mit aktivierter Online-Ausweisfunktion, um so Ihre Identität nachzuweise
  • Das Kraftrad muss ab dem 1. Januar 2015 zugelassen worden sein


So funktioniert die Online-Abmeldung:

  1. Sicherheitscodes freilegen (die befinden sich auf Plaketten im Fahrzeugschein), Codes notieren
  2. Identität nachweisen (mit der Online-Ausweisfunktion des Personalausweises)
  3. Fahrzeugkennzeichen eingeben
  4. Sicherheitscodes eingeben
  5. Bezahlen mittels dem angebotenen e-Payment-System

Achtung: Motorräder, die mit dem Verwertungsnachweis „verschrottet“ versehen sind, oder die zur Verschrottung anstehen, können nicht online abgemeldet werden.