Die Technik des Bikes

Motorrad-Aufbau: Das muss man wissen

Ein Motorrad ist, wie der Name schon sagt, ein motorisiertes Zweirad, aber hinter diesem Begriff steckt viel Technik und mehr als nur ein Antrieb und zwei Räder.

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Das Motorrad ist per offizieller Definition "ein einspuriges Kraftfahrzeug mit zwei Rädern und einem oder zwei Sitzplätzen“". Wenn man diese Vorgaben buchstabengetreu umsetzt, kommt ein Kraftrad heraus, das einen Hinterradantrieb und die Lenkung vorne hat. Dazu kommen noch die Bremsen, der Rahmen, der Tank und natürlich die Sitzbank.

Prinzipieller Motorrad-Aufbau

Damit wäre der Aufbau eines Motorrads zwar prinzipiell richtig, aber sehr vereinfacht beschrieben. Alleine die möglichen Antriebsvarianten wie Eintakt-, Zweitakt- oder Viertakt-Ottomotor oder eventuell ein Elektroaggregat sowie die Kraftübertragung mittels Kardanwelle, Zahnriemen oder Kette zeigen, wie unterschiedlich ein Bike aufgebaut sein kann. Für den Antrieb wurden schon Achtzylinder-Aggregate, Diesel, Wankelmotoren und mittlerweile – noch als Prototyp – sogar ein Hybridsystem verwendet.

Mehr Technik

Dazu kommen noch Federn und Dämpfer, die Schaltung, ein Anlasser und die ganze Technik, die bei den modernen Bikes immer weiter geht; ESP und ABS gehören mittlerweile zum Standard. Das Getriebe kann ein klassisches sein, mit Kupplung, ein Doppelkupplungsgetriebe oder eine Automatik.

Unterschiedliche Lenkkonzepte

Auch bei der Lenkung gibt es drei unterschiedliche Konzepte. Am gebräuchlichsten ist die Steuerkopflenkung, Alternativen sind die Achsschenkellenkung und die Radnabenlenkung. Beim Licht setzen sich zunehmend auch bei den Motorrädern LED-Scheinwerfer durch und lösen die Halogenlampen ab. Xenonlicht wird in Zukunft nur noch eine untergeordnete Rolle spielen.
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