Nummernschild für das Zweirad

Motorrad-Kennzeichen - das ist zu beachten

Wie beim Automobil wird das Motorrad (beziehungsweise sein Halter) mit dem Kennzeichen identifiziert. Natürlich gibt es auch bei den Zweirädern einige Bestimmungen bei der Montage und dem Aussehen der Nummernschilder zu beachten.

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Wer in Deutschland ein Motorrad fährt, muss ein Kennzeichen am Heck des Kraftrades anbringen. Bei der Montage sind folgende Punkte zu beachten:
  • Wer will, kann das Kennzeichen leicht geneigt an das Motorrad montieren. Damit eine eindeutige Identifizierung möglich ist, darf der Winkel 30 Grad (von der Senkrechten gemessen) nicht übersteigen.

Außerdem sind beim Anbringen der Motorrad-Kennzeichen folgende Maße zu vorgeschrieben:
  • Die Unterkante muss sich mindestens 30 Zentimeter über dem Boden befinden
  • Konsequenterweise darf die Oberkante: nicht mehr als 120 Zentimeter über dem Asphalt befinden
Eine Ausnahme gibt es für Motorräder, die vor dem 1. Juli 1958 zugelassen sind: Da muss sich die Unterkante mindestens 15 Zentimeter über dem Boden befinden. Bitte beachten Sie: Wenn Sie die Halterung der Motorradkennzeichen verändern, ist eventuell sogar eine TÜV-Abnahme nötig.

Saisonkennzeichen für Motorräder

Die meisten Motorräder werden im Winter abgemeldet. Also nutzen die meisten Fahrer ein Saisonkennzeichen. Der große Vorteil ist, dass einem der Gang zur Zulassungsstelle bei der An- und Abmeldung erspart bleibt, da dies automatisch geschieht.
Seit dem 1. Juli 2012 gibt es für Motorräder Wechselkennzeichen. Achtung: Das Wechselkennzeichen gilt nur für zwei Motorräder. Allerdings werden die Steuern für beide Maschinen erhoben. Bei den Versicherungen müssen Sie individuell nachfragen.

Wunschkennzeichen am Motorrad

Natürlich ist es weiterhin möglich, sich bei der Zulassung der Maschine ein Wunschkennzeichen zu sichern. Viele Städte beziehungsweise Zulassungsstellen bieten diesen Service auch online an. Allerdings ist das besondere Nummernschild auch mit zusätzlichen Kosten verbunden.