Steuer-Vorschriften für Zweiräder

Motorrad: So wird die Steuer berechnet

Motorräder sind in Deutschland sehr beliebt: sei es als Spaßmaschine oder als Alltagsfahrzeug, um in die Arbeit zu kommen. Allerdings verlangt auch der Fiskus seinen Anteil. Wir verraten Ihnen, wie die Motorradsteuer berechnet wird und was Sie beachten sollten.

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Die gute Nachricht gleich mal vorneweg: Die zu zahlenden Steuern eines Motorrads sind nicht so kompliziert zu berechnen wie die PKW-Steuer. Wenn Sie ein Leichtkraftrad im Sinne des Paragraphs 3 Absatz 2 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung (FZV) fahren, ist dieses steuerfrei. Als ein solches Leichtkraftrad gelten alle Motorräder mit einem Hubraum ab 50 Kubikzentimeter bis zu 125 ccm und einer Leistung von maximal 11 kW / 15 PS.

Auch ohne Motorradsteuer muss das Kraftrad angemeldet werden

Achtung: Obwohl diese Fahrzeuge steuerfrei sind, müssen sie dennoch angemeldet werden und ein Nummernschild haben. Das heißt, dass ein Versicherungsnachweis bei der Zulassungsstelle vorzulegen ist.
Für alle anderen Motorrädern gilt folgende Steuerformel: Pro angefangene 25 Kubikzentimeter Hubraum beträgt der Steuersatz 1,84 Euro. Bei einer Maschine mit 600 Kubikzentimetern Hubraum beträgt die Steuer 44,16 Euro pro Jahr. Bei 650 ccm kommen 3,68 Euro dazu, also sind es 47,84 Euro. Da die meisten Motorräder nicht das ganze Jahr über gefahren werden, lohnt sich für viele ein Saisonkennzeichen. Diesen Steuersatz berechnen Sie einfach, indem Sie die Jahresgebühr durch zwölf teilen und mit der Anzahl der angemeldeten Monate multiplizieren.