So repariert man die Motorrad-Verkleidung

Motorrad-Verkleidung kleben: So geht‘s

Wenn man mit dem Motorrad aneckt oder das Bike umfällt, wird die Verkleidung sofort in Mitleidenschaft gezogen. Mit etwas handwerklichem Geschick kann man die Verkleidung selbst instandsetzen.

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Wenn die Motorrad-Verkleidung einen Riss oder eine Beschädigung hat, sollte man sie sofort reparieren. Durch die Vibrationen während der Fahrt kann die Beschädigung größer werden und die Verkleidung im schlimmsten Fall sogar brechen. Vor allem bei hoher Geschwindigkeit können abfallende Teile dann zur Gefahr werden.

Material der Motorrad-Verkleidung identifizieren

Zunächst sollte man herausfinden, aus welchem Material die Verkleidung besteht. Zumeist sind es Spritzgusskunststoffe wie ABS-Kunststoff, Glasfaser-verstärkter Kunststoff, Polyethylen oder Polycarbonat. Bei den meisten Verkleidungen befindet sich auf der Innenseite ein Materialstempel, der über die Zusammensetzung Aufschluss gibt.
Für jedes Material gibt es passende Klebstoffe: 2K-Epoxykleber, Mehrkomponentenklebstoffe oder Universalkleber haben sich bewährt. Wenn man die Risse kleben will, muss man die betroffene Stelle zunächst gründlich reinigen. Kleine Risse kann man von innen mit Kleber füllen und aushärten lassen. Bei größeren Löchern helfen Glasfasermatten, die man großzügig mit Kleber bestreicht und dann von innen anlegt. Damit dieses Konstrukt auch stabil ist, hilft es, das Material der Verkleidung mit einem Schleifpapier anzurauen.

Letzter Arbeitsschritt: lackieren

Wenn das Material selbst fest ist, füllt man die Stelle mit Kunststoffspachtel, lässt den aushärten und schleift dann die Verkleidung wieder plan. Danach geht es an das Lackieren, der mit Füller vorbereiteten Stelle.
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