Kurzschluss vermeiden

Motorrad-Batterie anschließen: So geht's

Wenn das Motorrad wieder fit für die warme Saison gemacht wird, muss auch die Batterie wieder angeschlossen werden. Klingt einfach, aber dennoch sind ein paar Dinge zu beachten, die über das korrekte Anschließen der Pole hinausgeht.

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Die Batterie befindet sich in der Regel unter der Sitzbank des Motorrads. Wenn Sie diese anschließen wollen, müssen Sie zunächst die Sitzbank entfernen. Bevor Sie eine gebrauchte Motorrad-Batterie wieder einbauen, reinigen Sie zunächst die Kontakte der Batterie und der Kabel vorsichtig. Danach schmieren Sie die beiden Pole mit dem passenden Fett ein, das Sie im Fachhandel erwerben können. Das Polfett kann auch nach dem Verschrauben der Kabel als Korrosionsschutz aufgetragen werden.

Motorrad-Batterie anschließen – nicht die Pole vertauschen

Dann geht es an das Anschließen der Batterie. Auch wenn es selbstverständlich erscheint, sollten Sie die Pole nicht vertauschen, ansonsten nimmt die Bordelektronik Schaden. Zunächst schließen Sie den Plus-Pol (rotes Kabel) an, danach den Minus-Pol (schwarz). Die Pole mit den entsprechenden Bezeichnungen finden Sie auf der Batterie. Die Reihenfolge sollten Sie unbedingt einhalten! Schließt man nämlich erst das schwarze Kabel an die Batterie an und kommt dann beim Anschließen des roten Kabels mit dem Werkzeug an die Karosserie oder den Rahmen des Motorrads, kann es auch zu einem Kurzschluss kommen. Die Bordelektronik und die Batterie können dann auch in diesem Fall Schaden nehmen. Haben Sie die Batterie angeschlossen, sollten Sie den Pluspol mit einer Pluspolabdeckung schützen. So wird im Falle eines Unfalls die Kurzschluss-Gefahr stark verringert.
Falls die Batterie über einen Entlüftungsschlauch verfügt, müssen Sie diesen dringend knickfrei verlegen. Zum Schluss befestigen Sie wieder die Sitzbank und es kann losgehen.