Pflege

Motorrad waschen – Tipps

Beim Motorradwaschen ist noch Handarbeit gefragt, denn der Gang in eine Pkw-Waschanlage ist nicht besonders ratsam. Tipps zum Motorrad waschen!

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Ein frisch gewaschenes Motorrad ist nicht nur ein schöner Anblick. Wenn Sie Ihr Motorrad reinigen, können Sie gleichzeitig prüfen, ob noch alles in Ordnung ist. Zum Beispiel, ob der Motor Öl verliert oder die Reifen noch genug Profil haben.

Vorsicht beim Motorrad waschen mit einem Hochdruckreiniger

Wenn Sie das Motorrad waschen, dann sollten Sie das am besten an einer offiziellen Waschanlange tun. Dort ist der Abfluss der Reinigungsmittel gesichert. Mit Dampfstrahlern sollten Sie vorsichtig umgehen. Wenn Sie die zu nah und mit zu viel Druck ans Motorrad halten, könnten Sie Dichtungen, Reifen und auch empfindliche Teile, wie etwa Radnaben beschädigen. Um den groben Schmutz entfernen zu können, lassen Sie zunächst das Reinigungsmittel einweichen. Wenn das geschehen ist, können Sie mit der Schaumbürste den Dreck problemlos herunterwaschen. Damit Sie auch schwer zugängliche Teile sauber bekommen, sollten Sie mit verschieden großen Bürsten und Schwämmen arbeiten.

Nicht in der prallen Sonne arbeiten

Apropos Reinigungsmittel: Hier gelten die gleichen Vorsichtsmaßnahmen, wie beim Auto. Bitte nie in der prallen Sonne oder auf erhitzten Flächen anwenden. Denn dann kann es unschöne Schlieren geben. Chromteile benötigen einen anderen Reiniger als Lack oder Kunststoff, also auch da das richtige Mittel wählen. Wenn Sie mit der Reinigung fertig sind, die entsprechenden Flächen und Teile gründlich mit klarem Wasser abspülen, bis keine Schaumwirkung mehr zu sehen ist. Dabei auch die benachbarten Teile nicht vergessen. Hartnäckige Verschmutzungen, wie etwa Insekten, sollten Sie mit den entsprechenden Mitteln schon am Tag vor dem Waschen des Motorrads behandeln und den Reiniger über Nacht einwirken lassen. Dann können Sie diesen Schmutz problemlos entfernen.

Verschiedene Reinigungsmittel für die entsprechenden Bereiche des Motorrads

Dann kümmern Sie sich um die verschiedenen Bereiche des Motorrads. Alle lackierten Teile sollten Sie regelmäßig polieren und mit einem Lackpflegemittel konservieren. Auch für die Kunststoffteile und die Sitzbank verwenden Sie ein spezielles Pflegemittel. Allerdings macht ein Sprühreiniger, der für die Verkleidung geeignet ist, die Sitzbank glatt und rutschig, falls diese aus Kunstleder ist. Für die Sitzbank gibt es natürlich ebenfalls spezielle Mittel.
Ebenso verwenden Sie für Chromteile, wie den Endschalldämpfer einen speziellen Reiniger. Bei den beweglichen Teilen der Schaltung (Gelenke und Hebel) und lackierten Motorteilen empfiehlt sich das bekannte WD-40. Aber diese nicht für das Schmieren der Kette verwenden, dafür verwenden Sie bitte ein Kettenspray. Vergessen Sie nicht die Felgen, die mit einem Felgenreiniger strahlen wie neu. Wenn das Motorrad sauber ist, geht es ans Abledern und Trockenwischen.