Pflege

Motorradkette schmieren – so wird es gemacht!

Eine Motorradkette muss regelmäßig geschmiert werden. Wie funktioniert das und was muss man dabei beachten?

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Zur Wartung einer Motorradkette gehört das regelmäßige Schmieren, das idealerweise alle 500 bis 1000 Kilometer erfolgen sollte. So bleiben die Glieder beweglich und der Verschleiß der Kette gering. Zum Schmieren der Kette bocken Sie das Motorrad so auf, dass sich das Hinterrad frei drehen lässt. Dazu verwenden Sie am besten einen Reparaturständer oder – falls vorhanden – den Hauptständer. Dann schalten Sie das Getriebe in den Leerlauf. Natürlich sollte das Motorrad sicher auf einem ebenen Untergrund stehen.

Beim Schmieren überflüssiges Fett in Behälter auffangen

Tipp: Bevor Sie mit der Arbeit beginnen, stellen Sie eine Schüssel unter die Kette und klemmen ein Stück Pappe hinter die Kette. So wird überflüssiges Fett beziehungsweise Öl aufgefangen und kann im Anschluss fachgerecht entsorgt werden. Für das Schmieren der Motorradkette nutzen Sie am besten ein spezielles Kettenspray. Zunächst schütteln Sie die Dose, dann drehen Sie das Hinterrad und sprühen das Fett auf die Innenseite der Kette. Während der Fahrt wird das Fett durch die Bewegung der Kette automatisch auf die Außenseite gedrückt. Achten Sie darauf, dass die ganze Kette mit dem Fett benetzt ist.

Nach dem Schmieren der Kette nicht sofort losfahren

Nach dem Schmieren der Kette sollten Sie nicht gleich losfahren. Das Fett kommt flüssig aus der Dose, damit es besser aufgetragen und verteilt werden kann. Man sollte etwa 45 Minuten warten, ehe das Fett angetrocknet ist. Bei manchen Maschinen, wie zum Beispiel Enduros, die auch im Gelände eingesetzt werden, wird die Verwendung eines Spezialöls empfohlen. Geeignet ist zum Beispiel ein Getriebeöl der Spezifikation SAE 80 oder 90. Um ganz sicherzugehen, schauen Sie im Handbuch nach. Und verwenden Sie keinesfalls Motoröl.