So lange ist ein Motorradhelm sicher

Haltbarkeit Motorradhelm: Das ist zu beachten

Wie jedes Material altert auch das des Motorradhelms. Sonne, Wind und Regen setzen dem Kunststoff zu. Wir sagen Ihnen wie lange ein Motorradhelm haltbar ist.

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Wer einen Motorradhelm kauft, sollte zunächst einmal sichergehen, dass dieser in Sachen Stoßdämpfung im Falle eines Sturzes und Haltbarkeit der Außenschale den Anforderungen entspricht. Die Norm ECE 22/05 legt die gesetzlichen Vorgaben fest. Beim Kauf sollten Sie unbedingt auf dieses Zeichen achten.

Moderne Materialien haltbarer

Grundsätzlich sind die Materialien heutzutage wesentlich haltbarer, als das bei älteren Motorradhelmen der Fall war. Wenn der Helm regelmäßig getragen wird, sollte er alle fünf bis sieben Jahre getauscht werden. Dieser Zeitraum hängt auch von dem Material ab, aus dem der Helm gefertigt ist, ab. Helme mit einer Polycarbonatschale sollten alle drei bis vier Jahre, Fiberglashelme alle sechs bis acht Jahre getauscht werden.

Nutzung entscheidend

Allerdings sind solche Zeitangaben nur ein Anhaltspunkt. Wie lange ein Helm sicher ist, hängt auch vom Gebrauch ab. Wer den Kopfschutz nur selten trägt und ihn sonst im Dunkeln aufbewahrt, hat gute Chancen, dass er länger hält. Dennoch sollte man den Motorradhelm immer wieder überprüfen. Wird das Material spröde und verhärtet die Schale, muss der Helm ungeachtet seines Alters sofort ausgetauscht werden. Gleiches gilt für die Polster und die Teile, die an der Innenseite angebracht sind.

Regelmäßige Pflege hilft

Regelmäßige Pflege hilft das Leben eines Motorradhelms zu verlängern. Allerdings sollte man nur vom Hersteller empfohlene Mittel nutzen, die die Kunststoffe nicht angreifen. Klar ist auch, dass ein Motorradhelm nach jedem Unfall mit Sturz getauscht werden muss.
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