So bekommt das Bike LED-Licht

LED-Scheinwerfer am Motorrad nachrüsten

Die Idee ist naheliegend und klingt sinnvoll: Wie bei modernen Autos auch, soll eine LED-Lampe die betagte Halogen-Funzel am Motorrad ersetzen. Beim Austausch gibt einige Fallstricke.

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Die Vorteile eines LED-Scheinwerfers gegenüber einem klassischen mit Halogenlampe liegen auf der Hand: Ein LED-Leuchtmittel verbraucht weniger Energie, hat eine bessere Lichtausbeute und ist auch haltbarer als sein Halogen-Pendant.

Auf das E-Zeichen achten

Mittlerweile bieten einige Händler LED-Lampen an, die eine simple Montage, also einbauen und loslegen, versprechen. Aber Vorsicht: Finger weg von Leuchtmitteln, die nicht den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen. Wenn eine Lampe jedoch mit einem E-Zeichen gekennzeichnet ist und nach geltenden Anbauvorschriften in der ursprünglichen Anbaulage installiert wird, ist keine Eintragung durch den TÜV oder einer anderen Prüforganisation notwendig. Sogenannte "H4/H7 LED Conversion Kits“, die im Internet immer wieder auftauchen und meistens aus China stammen, haben in Deutschland keine Zulassung.

Gegenverkehr darf durch LED Scheinwerfer nicht geblendet werden

Wichtig ist, dass das Auf- und Abblenden gewährleistet, das Licht also schaltbar ist. Grundsätzlich dürfen Lampen nicht den Gegenverkehr blenden, schließlich muss ein Motorrad mit eingeschaltetem Abblendlicht oder Tagfahrlicht fahren. Außerdem ist die Wärmebildung ein Problem, weswegen viele Leuchten mit Kühlrippen versehen sind.
Das Gleiche gilt natürlich, wenn nicht nur die Lampe, sondern der komplette Scheinwerfer getauscht werden soll. Bei LED-Scheinwerfern findet man interessante Designlösungen, die aber nicht immer den Vorschriften entsprechen. Aber auch bei legalen Nachrüstkits muss gewährleistet sein, dass der Gegenverkehr nicht geblendet wird. Zur Sicherheit sollte einen Lichttest durchgeführt werden.
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