Finger weg von der Gasanlage

Vorsicht beim Reinigen der Truma-Heizung

Vor der ersten Fahrt in die neue Saison oder zum Abschluss des alten Campingjahres sollte man die Truma Heizung in Wohnmobil oder im Wohnwagen reinigen. Doch dabei ist Vorsicht geboten. Bei unsachgemäßen Umgang besteht Explosionsgefahr!

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Die Wohnwagen- oder Wohnmobilsaison beginnt für viele Camper erst einmal mit einem Frühjahrsputz. Überall soll der Staub des Winters entfernt werden. Neben der Küchenzeile, der Nasszelle und der Sitzheizung soll auch die Heizung geputzt werden. Doch wer seine Truma-Heizung so richtig reinigen will, sollte bedenken, dass er an einem offenen Gassystem arbeiten müsste. Daher sollte man die Truma Heizung nur äußerlich vom Schmutz befreien und eine echte Wartung ausschließlich einem Fachbetrieb überlassen, da es sonst zu gefährlichen Situationen kommen kann. Die Reinigung von außen ist jedoch risikolos. Zunächst sollte man den Heizkörper von außen gründlich von Staub und Dreck befreien. Ist dies geschehen, kann man die Verkleidung abnehmen und das Innenleben ebenso gründlich reinigen.

Lamellen absaugen

Ist die Verkleidung nach oben abgenommen worden, blickt man auf das Innere des Heizkörpers mit seinen zahlreichen Heizlamellen. Diese sollte man zunächst mit einem Staubsauger von Wollmäusen und Staubbefall befreien, bevor man in den Lamellen mit einem feuchten Lappen gründlich nachbearbeitet. Ist das Innere der Truma-Heizung gereinigt, sollte man gleich noch die Zündkassette überprüfen, in der sich zwei AA-Batterien finden. Der nächste Schritt: die Zündkassette entfernen, ebenfalls absaugen bzw. reinigen und danach die beiden Batterien austauschen. Danach muss das Ganze in umgekehrter Reihenfolge wieder zusammengebaut werden. Der nächste Weg sollte dann zum Profi gemacht werden, der die Truma-Heizung überprüft. So wird nicht nur ein plötzlicher Ausfall der Heizung verhindert, auch Defekte an der Heizung werden so gleich entdeckt. Die Gefahr eines unentdeckten Gaslecks wird so verringert.