Keine Chance für Diebe

Wohnwagen sichern: So geht's

Gelegenheit macht Diebe. Diese alte Weisheit gilt auch für Wohnwagen, vor allem, wenn diese auch einmal abseits eines Campingplatzes stehen. Die gute Nachricht ist, dass es verschiedene Arten gibt, das mobile Zuhause zu schützen.

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Das Horrorszenario für jeden Camper: Man kommt an seinen Wohnwagen zurück und erkennt, dass sich jemand unerlaubt Zutritt verschafft und die Wertsachen geklaut hat. Noch schlimmer ist es, wenn der ganze Wohnwagen entwendet wurde. Wer sich vor solch unschönen Überraschungen absichern will, muss gleich an mehreren Stellen Sicherheitsmaßnahmen anbringen.
Die einfachsten Stellen, um in einen Wohnwagen einzudringen, sind die Tür und die Fenster, die haben gegen ein fachmännisch angewendetes Stemmeisen keine Chance. Wenn Sie die Türe durch ein zusätzliches Schloss sichern wollen, achten Sie darauf, dass dieses lange Schrauben hat, die mit dem Türrahmen verbunden sind.
Wohnwagen an sensiblen Stellen sichern
Ähnliches gilt für die Fenster. Hier sind serienmäßig oft Plastikbügel verbaut, die der Langfinger ohne große Probleme aufstemmen kann. Gute Fenstersicherungen bestehen aus einem Metallbügel und einem robusten Schloss. Jeder Schutz ist nur so gut, wie das schwächste Glied. Wenn das Sichern des Wohnwagen möglichst optimal sein soll, kommen Sie um eine Alarmanlage inklusive Bewegungssensoren nicht herum. Denn nichts schreckt einen Dieb so sehr ab, wie Lärm und blinkende Lichter, die die Umgebung darauf aufmerksam machen, dass hier etwas nicht stimmt. Mittels Alarmanlagen und Magnetkontakten lassen sich die beliebten Einstiegsstellen wie Türen oder Fenster schützen. Mit etwas Geschick lässt sich so ein ganzes Sicherheitsnetz spannen, das den Wohnwagen absichert. Allerdings benötigen Alarmanlagen Strom, sodass der Wohnwagen eine eigene Batterieversorgung haben muss.
Schutz gegen den Wohnwagen-Klau
Im schlimmsten Fall wird der gesamte Wohnwagen gestohlen. Hier helfen Radkrallen oder ein Deichselschloss. Wenn die Heckstützen ausgefahren sind, lässt sich die Deichsel kaum mehr anheben. Deswegen gibt es Systeme, die genau diesen Effekt nutzen und den Arretierungsmechanismus der Stützen schützen. Wer ganz sicher gehen will, versteckt einen GPS-Tracker in seinem Wohnwagen, die dank integriertem Akku mehrere Wochen ohne Strom auskommen. Ist dieser Sender aktiv, kann man jederzeit die Position des Wohnwagens ermitteln und an die Polizei weitergeben.